Mister Glanz
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Montage & Wuchten

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Auswuchten

Das korrekte Auswuchten von Kompletträdern steigert Fahrkomfort und Sicherheit, reduziert Reifenverschleiß und senkt den Treibstoffverbrauch. Man unterscheidet drei Arten von Auswuchtgewichten:

Schlaggewicht

Die Haltefeder ist eingegossen. Schnelle Montage, jedoch bei Felgenlackierung nicht ganz unproblematisch.

Steckgewicht

Mit einer separaten Haltefeder für Stahlfelgen ausgeführt. Montage etwas umständlicher.

Klebegewicht

Eignen sich perfekt für Leichtmetallfelgen (Alu), sind beschichtet oder verchromt.

Aquaplaning

Darunter versteht man das gefürchtete Aufschwimmen des Reifens. Wasserteilchen unterwandern die Aufstandsfläche. Sie werden zu beiden Seiten, nach hinten und sogar nach vorne verdrängt. Vor dem Reifen baut sich bei zunehmender Geschwindigkeit ein Wasserkeil auf, das Fahrzeug verliert schließlich den Bodenkontakt.

Profi-Tipp: Breite Kanäle in Laufrichtung verhindern diesen Effekt. Bei sehr schnellen Reifen wird das Aquaplaningverhalten durch keilförmige Profilrillen verbessert.

Breitreifen (Sommer & Winter)

Moderne Autos sind leichter und schneller. Breitreifen (mit einem Höhe-Breite-Verhältnis von 70, 65 bzw. 60 Prozent) sind heute Standard. Sie erlauben auf trockener Straße eine bessere Kraftübertragung, größere Lenkgenauigkeit sowie bessere Querstabilität.

Der Brems-Vergleich (100 km/h auf 0):

  • Serienreifen (195/65 R 15): Bremsweg 44,4 m
  • Breitreifen (225/40 R 18): Bremsweg 40,3 m (Sicherer!)

Viele Autofahrer wollen auch im Winter nicht auf Breitreifen verzichten. Die teilweise noch vorherrschende Meinung, dass schmale Reifen im Schnee besser wären, ist heute nicht mehr gültig.

Bremsweg & Verschleiß

Der Wahrnehmungsapparat des Menschen braucht mind. 0,3 bis 1,7 Sekunden, um zu reagieren. Der Anhalteweg hängt massiv von dieser Reaktionszeit und der Güte der Bereifung ab. Abgefahrene Pneus verlängern den Bremsweg dramatisch.

Wussten Sie schon? Beim Bremsen verschleißen Reifen am schnellsten. Eine Vollbremsung aus 50 km/h führt zu einem 2000- bis 3000-fach höheren Reifenverschleiß als sanftes Abbremsen!

Um die Lebensdauer der Reifen zu erhöhen, sollten die Räder in angemessenen Intervallen (etwa alle 5.000 km) von vorn nach hinten gewechselt werden.

Felgen & Größenbezeichnung

Wie liest man einen Reifen und eine Felge richtig? Hier ist die Entschlüsselung:

Größenbezeichnung (z.B. 195/65 R 15 91 H)

  • 195: Reifennennbreite in mm
  • 65: Verhältnis Höhe zu Breite (%)
  • R: Radial-Bauweise
  • 15: Felgendurchmesser (Zoll)
  • 91: Tragfähigkeitsindex
  • H: Geschwindigkeitssymbol

Felgenbezeichnung (z.B. 5 1/2 J x 14 H2 B ET 45)

  • 5 1/2: Maulweite (Zoll)
  • J: Hornausführung
  • X: Tiefbett
  • 14: Durchmesser (Zoll)
  • H2: Doppelhump
  • ET 45: Einpresstiefe in mm

Geschwindigkeitsklasse (Speed Index)

Der Buchstabe am Ende der Reifenbezeichnung gibt die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit an:

M: 130 km/h N: 140 km/h P: 150 km/h Q: 160 km/h R: 170 km/h S: 180 km/h T: 190 km/h H: 210 km/h V: 240 km/h W: 270 km/h Y: 300 km/h ZR: > 240 km/h

Profil & Profiltiefe (Gesetz)

Die aus Profil-Negativen (Rillen) und Profil-Positiven (Profilblöcken) bestehende Lauffläche dient der Drainage von Wasser oder Schneematsch. Bei Nässe und einer Profiltiefe unter 4 mm nimmt die Haftung extrem ab.

Fahrzeugtyp Österreich 🇦🇹 Deutschland 🇩🇪
PKW (Sommerreifen) 1,6 mm 1,6 mm
PKW (Winterreifen) 4,0 mm * 1,6 mm
Motorrad 1,6 mm 1,0 mm

* Je nach Breite sollten Sommerreifen spätestens bei 2-2,5 mm, Winterreifen strikt bei 4 mm erneuert werden.

Luftdruck & Reifengas

Nach Schätzungen der Reifenhersteller müssen allein aufgrund falschen Luftdrucks pro Jahr Reifen im Wert von rund 500 Mill. Euro vorzeitig ausgetauscht werden! Zu niedriger Druck bedeutet höheren Verschleiß und erhöhtes Unfallrisiko.

Warum Reifengas (Stickstoff)?

  • Konstanter Luftdruck und geringerer Rollwiderstand
  • Erhöhter Fahrkomfort und Fahrdynamik
  • Optimierte Laufleistung des Reifens
  • Reifen und Felgen werden geschont

Der Reifenaufbau

  • 1. Wulst: Verbindet den Reifen mit der Felge.
  • 2. Wulstkern: Sorgt für perfekten Sitz.
  • 3. Kernreiter: Überträgt Lenkkräfte (Fahrkomfort).
  • 4. Karkasse: Festigkeitsträger aus Reifencord.
  • 5. Seitenteil: Schützt vor seitlichen Stößen.
  • 6. Innenseele: Verschließt den Reifen luftdicht.
  • 7. Stahlcord-Gürtellagen: Festigkeitsträger.
  • 8. Nylonabdeckung: Für Höchstgeschwindigkeiten.
  • 9. Unterplatte: Verbindet Nylon mit Laufstreifen.
  • 10. Laufstreifen: Für die Haftfähigkeit verantwortlich.

Saison, Allwetter & Lagerung

Reifenwechsel (O bis O Regel)

Autos sollten grundsätzlich von Oktober bis Ostern mit Winterreifen ausgestattet sein. Unterhalb von 7º Celsius bauen Winterreifen einen wesentlichen besseren Grip auf.

Allwetterreifen (Ganzjahresreifen)

Ein Kompromiss mit M+S und Alpine-Symbol. Ideal für Wenig- und Stadtfahrer. Bei extremer Hitze oder Kälte nicht so leistungsstark wie spezialisierte Reifen. Für Fahrten ins alpine Gelände in Gastein sind echte Winterreifen dringend empfohlen!

Die perfekte Reifen-Lagerung

  • Kühl, trocken, dunkel, keine Zugluft.
  • Kontakt mit Öl, Kraftstoff oder Chemie vermeiden.
  • Luftdruck vor Lagerung um 0,1 bis 0,2 bar erhöhen.
  • Kompletträder liegend (max. 1m hoch) stapeln, unmontierte Reifen senkrecht stellen und drehen.
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